Verpflegungsdienst

Der Verpflegungsdienst ist ein Fachbereich des Betreuungsdienstes. Die Aufgaben liegen beim Eintritt eines Großschadensereignisses oder beim Vorliegen einer Gefahrenlage, in der Sicherstellung der Warm- und Kaltverpflegung der Betroffenen sowie der Einsatzkräfte. Die fachbereichsspezifische Ausbildung für den Verpflegungsdienst baut auf der Grundausbildung für den Betreuungsdienst auf und endet als ausgebildete Verpflegungshelfer oder Feldköche.

 

Im Rhein-Sieg-Kreis, werden die Einheiten des Verpflegungsdienstes, regelmäßig zur reinen Einsatzkräfteversorgung, bei kleineren jedoch lang andauernden Einsätzen (zum Beispiel: Personensuchen, Großbränden) der verschiedenen Organisationen der Gefahrenabwehr (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen), alarmiert. Hierfür steht dem Ortsverein Bad Honnef seit 2011 ein eigener Kühlanhänger, mit ständig rund 500 Litern gekühlten Getränken zu Verfügung.

Neben der Vor- und Zubereitung der Kalt- und Warmverpflegung, kann durch den Ortsverein selbständig eine Verpflegungsausgabe für ca. 150 Personen betrieben werden. Zu diesem Zweck kann der Ortsverein ständig auf einen Vorrat von rund 20 kg Nudeln, 10 Dosen Rindergulasch, 250 Bockwürste, 9 Dosen Ravioli zurückgreifen. Dieses entspricht einer Versorgung von 250 Einsatzkräften oder Betroffenen. Zudem kann der Ortsverein rund 300 Einsatzkräfte mit Warmgetränken wie Tee oder Kaffee versorgen. In der Regel können nach Anforderung die ersten Einsatzkräfte innerhalb von 40 Minuten nach der Alarmierung, versorgt werden.

Um die vielen Aufgaben sicherzustellen, hat der Ortsverein Absprachen mit mehreren Groß- und Einzelhandelshändler getroffen, um ggf. auch nachts dort „einkaufen“ gehen zu können.

Impressionen Verpflegungseinsätze

Bezirks-Waldbrandübung im Jahr 2008
Betreuungsplatzübung in Troisdorf
Unwettereinsatz in Lohmar 2005
Einsatz bei einem Waldbrand in Oberpleis 2007
Ausgabestelle bei einer Übung in Troisdorf 2009
Einsatzkräfteverpflegung bei einem Großbrand 2010