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Montag, 31. Dezember 12 um 18:18 |

DRK Bad Honnef - „Die ehrenamtlich Tätigen sind der Motor unserer Gesellschaft.“ Dank an die unermüdlichen Helfer und neuer Einsatzrekord zum Jahresende.

Der Wunsch nach besinnlichen und ruhigen Feiertagen blieb für die Honnefer Retter unerfüllt. Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr spiegelten auf besondere Weise das scheidende Jahr 2012 wieder. Arbeitsreiche Nächte und Tage hielten die Retter auf Trapp.
Gruppenbild mit dem DRK Präsidenten

War es für den Katastrophenschutz mit zehn Einsätzen ein „ruhiges“ Jahr, hatten die Rettungsdienstler wieder einen neuen Einsatzrekord verzeichnen. Zu 1830 Krankentransporten und Notfalleinsätzen wurden die Haupt- und Ehrenamtlichen des Ortsvereines alarmiert. Dabei führten Sie die Einsätze auch nach Königswinter und das angrenzende Rheinland-Pfalz.

Dass dieser Trend sich im Übrigen im ganzen Kreisgebiet abzeichnet, blieb auch den Spitzen unseres Kreises nicht verborgen. Landrat Frithjof Kühn sprach allen Helferinnen und Helfern, die sich im Rhein-Sieg-Kreis Tag für Tag ehrenamtlich für andere Menschen einsetzen, seinen besonderen Dank aus. Er lobte das Engagement mit den Worten: „Sie sind durch Ihr unermüdliches Engagement ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft.“

Ausfälle an den anderen Standorten und Einsatzspitzen bescherten, besonders in der zweiten Jahreshälfte, den ehrenamtlichen Rettern so manchen ungeplanten Dienst.

Seit über 12 Jahren führt der Ortsverein Bad Honnef im Auftrag der Krankentransportgesellschaft des Rhein-Sieg-Kreises Krankentransporte, Verlegungen mit Rettungs- und Notarztwagen sowie für die Spitzenabdeckung der Notfallrettung in Bad Honnef durch. Neben Bad Honnef gehören auch die umliegenden Städte und Gemeinden, wie zum Beispiel Königswinter zum Einsatzgebiet. Bisher standen die Retter des Ortsvereines nachts und an Wochenenden bereit. Im kommenden Jahr werden Sie rund um die Uhr ihren Dienst versehen.

Einen immer größer werdenden Aufwand stellt die Analyse und Planung von großen Veranstaltungen dar. Jedes Straßenfest, Event und Festival wird bereits im Vorfeld zwischen Veranstalter und den Experten des Ortsvereines unter die Lupe genommen. Umfangreiche  Vorschriften und Auflagen erfordern große Erfahrung. Weit mehr als 3000 Sanitätswachdienste aller Dimensionen betreute der Ortsverein in den vergangenen Jahren. Im Jahr 2011 wurden die administrativen Abläufe der Sanitätswachdienste in einem zertifizierten Qualitätsmanagementsystem geregelt. Ein wichtiger Teil dieses Systems ist die kontinuierliche Aus- und Fortbildung der rund 75 ehrenamtlichen Helfer des Katastrophenschutzes und den 40 ehren- und hauptamtlichen Fachkräften des Rettungsdienstes.

In ihrem Grußwort zum Jahreswechsel hob auch Bürgermeisterin Wally Feiden die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements hervor: „Die ehrenamtlich Tätigen sind der Motor unsere Gesellschaft. Bad Honnef ist in der glücklichen  Lage, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger freiwillig bei den Hilfsorganisationen wie z.B. dem Roten Kreuz, der Feuerwehr oder den Vereinen für das Gemeindewohl engagieren.“

Im Jahr 2013 steht ein wichtiges Jubiläum für das Deutsche Rote Kreuz an. Als nationale Hilfsgesellschaft und Spitzenverband der Wohlfahrtspflege ist das Rote Kreuz Ihre professionelle Stütze im Alltag oder in der Krise. Und das seit 150 Jahren.

Für den Ortsverein Bad Honnef geht in diesem Jahr eine Ära zu Ende. Nicht 150 Jahre aber doch stolze über 15 Jahre führte Siegfried Westhoven das Rote Kreuz Bad Honnef als dessen Vorsitzender steil nach oben. Jedoch weder der Name Westhoven noch Siegfried Westhoven selbst werden dem Roten Kreuz fehlen. Er übergibt das Amt des ersten Vorsitzenden an seinen Sohn Uwe, steht dem Ortsverein aber weiter mit Rat und Tat zur Seite. Ebenso groß ist die Freude darüber, mit Uwe Westhoven einen würdigen Nachfolger an der Stelle des ersten Vorsitzenden begrüßen zu dürfen.