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Sonntag, 11. November 12 um 16:25 |

Rotes Kreuz übt gemeinsam mit der Feuerwehr den Ernstfall

Am heutigen Samstagnachmittag heulten gegen 13:00 die Sirenen. Für die Kollegen der Feuerwehr hieß es: Großbrand in einem Gebäude der ABB-Werke.

Zum Glück handelte es sich aber nur um einen Übungsalarm. Der Brand, der im November 2009 tatsächlich in den Werken wütete, wurde nach langen Analysen nun haargenau nachgestellt.

Wie auch bei dem Realeinsatz vor 3 Jahren wurde bereits 30 Minuten nach der Alarmierung der Feuerwehr der Einsatzleitwagen des Roten Kreuzes zur Einsatzstelle angefordert

“Das ist mittlerweile in Bad Honnef ein standardisiertes Vorgehen. Sobald klar wird, dass die Löscharbeiten lange andauern werden, wird das Rote Kreuz dazu geholt.“  So Nico Gay, Pressesprecher des DRK Bad Honnef

Der Einsatzleiter des DRK klärt dann direkt vor Ort mit dem Leiter der Feuerwehr ob, wie viel und welche Art der Verpflegung für die Einsatzkräfte benötigt wird. Dieses Vorgehen zahlt sich aus: 45 Minuten nach Beginn des „Einsatzes“ war der Kühlanhänger des Roten Kreuzes schon vor Ort um die knapp 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit kalten Getränken zu versorgen.

Während die Löscharbeiten weiter andauern, wird durch das Rote Kreuz im Hintergrund die weitere Verpflegung vorbereitet.  In der Unterkunft wurde das verspätete Mittagessen gekocht, während weitere Helfer mit LKW und Mannschaftswagen zur Einsatzstelle ausrückten. Dort wurden dann insgesamt 3 Zelte aufgebaut, um die Verpflegung auszugeben und um Sitzplätze für die Kollegen bereitzustellen.

Um 15:00 war die Übung für die Kollegen der Wehr beendet und es standen Steaks, Bratkartoffeln, Gurkensalat und Joghurt auf dem Menüplan. Nach dem Essen zogen die Kollegen sich zur Nachbesprechung zurück und die Helfer des DRK begannen die Aufräumarbeiten. Gegen 19:00 war der Einsatz dann auch für das Rote Kreuz beendet.

Insgesamt waren 16 Helfer des Roten Kreuzes über 6 Stunden im Einsatz.

„Auch für unsere Helfer sind die gemeinsamen Übungen mit anderen Hilfsorganisationen sehr wichtig. Dadurch können wir im Ernstfall die Feuerwehrkollegen noch schneller und zielgerichteter bei ihren schwierigen Aufgaben unterstützen.“ so Bereitschaftsleiter Jens Koelzer